Reform des Bildungssytems

„Unternehmen Zündfunke“ befürwortet eine grundlegende Reform des Bildungssystems die es effektiver, zeitgemäßer, demokratischer und humaner macht.

Konkrete Ansätze:

  • Abschaffung des viergliedrigen Schulsystems und der vorherrschenden Selektionsmentalität. Im Gegensatz zum althergebrachten Glauben, dient diese Selektion nicht dem Wohl und der Förderung Aller (auch nicht der „Hochbegabten“).
    • z.B. Förderschule Lernen, bzw. emotionale und soziale Entwicklung . Diese beiden Schulformen sind kontraproduktiv (0,2 % der betroffenen Schüler machen Abitur, weniger als 75% schaffen den Hauptschulabschluss, vgl. aktuelle Erhebungen).
    • Es geht auch anders: Vom Sonderschüler zum Doktoranden
  • Gemessen an der Verantwortung für Lebensweg entscheidende Weichenstellungen, die der Lehrerberuf mit sich bringt, ist der Lehrerauswahl und -ausbildung höchste Priorität einzuräumen.
  • Umsetzung der guten und vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse in den Schulalltag. (Lernforschung, Neurobiologie)
  • Anpassung der Lehrpläne an neue Erfordernisse- vor allem im sozialen Bereich- bedingt durch gesellschaftliche Veränderungen.
  • Sorge tragen für eine kind- und jugendgemäße Lebenswelt!, die dem Alter gemäß Raum, Vielfalt und Eigenbestimmung bietet?
  • Zielsetzung der Schule, den mündigen Staatsbürger zu entlassen, neben reiner Wissensvermittlung, stärker ins Bewusstsein rücken, um damit die Bereitschaft zu Leistung und Übernahme von Verantwortung erheblich fördern zu können.
  • Nach Art.29d der UN-Kinderrechtskonvention muss die Bildung des Kindes darauf ausgerichtet sein, „das Kind auf verantwortungsbewusstes Leben in einer freien Gesellschaft im Geist der Verständigung, des Friedens, der Toleranz, …vorzubereiten“. Friedensbildung in den Lehrplan aufnehmen.

Die Negativentwicklung ist dramatisch und erschreckend. Wir erleben tagtäglich, wie unser Bildungssystem in zunehmendem Maße Analphabeten produziert und eine zunehmende Versorgungsmentalität nicht aufhalten kann. Erschreckend ist vor allem auch, dass die Schüler, vor denen unser Bildungssystem kapituliert, immer jünger werden und Schulen, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Gegebenheiten der vielschichtigen Problematik nicht wirkungsvoll begegnen können.

Vordringlich für das Bestehen und die Lebensqualität einer demokratischen Gesellschaft ist effektive, aufbauende Bildung- vor allem auch der benachteiligten Kinder und Jugendlichen, deren Anzahl ständig und überflüssigerweise ansteigt. Die Anstrengungen im Bildungsbereich dürfen nicht bei Veränderungen von Äußerlichkeiten stehen bleiben, erst wenn die Bereitschaft zu einer grundsätzlichen Infragestellung und Reform dieses Systems da ist, wird sich etwas ändern.

Unser Weg zeigt beispielhafte, durch Praxis erprobte, zukunftsweisende Mittel und finanzierbare Wege, der o.a. Negativentwicklung erfolgreich entgegenzuarbeiten. Wir wünschen, dass unsere immer noch innovative Idee auch in anderen Universitätsstädten umgesetzt wird und weisen darauf hin, dass wir in den 15 Jahren unseres Bestehens enorm expandieren konnten von 1 Kooperationsschule auf zZ 5, mit steigendem Bedarf; einem Studententeam vom 7 auf mittlerweile 15-20.